Die neue Komplexität der Bedrohungen der Gesellschaft durch Terrorismus, Naturkatastrophen und organisierte Kriminalität auf der einen Seite und die Asymmetrien militärischer Einsätze auf der anderen Seite haben die Anforderungen an Forschung und Entwicklung im Bereich Verteidigung und Sicherheit stark verändert. Die Seminarreihe wendet sich deshalb genauso an Führungskräfte und Offiziere, Ingenieure und Wissenschaftler, die mit der Planung, Entwicklung, Erprobung und Bewertung moderner wehrtechnischer Systeme betraut sind, wie an Entscheidungsträger und Spezialisten aus Behörden der inneren Sicherheit.

Das Thema Sicherheit wird in Partnerschaft mit den Kompetenzträgern aus Forschung, Universitäten, Industrie und Behörden behandelt. Unsere Seminare decken ein breites Spektrum der Technologien und Themen der Sicherheit ab.

Im Bereich Verteidigung liegen die Schwerpunkte der Seminare auf den klassischen Themen der Ballistik, numerischen Simulation, ballistischen Messtechnik, chemischen Energieträger und Werkstoffen. Weitere Themen sind Systemaspekte leicht und schwer gepanzerter Fahrzeuge, Fragen der Verwundbarkeit sowie Qualitätssicherung und funktionale Sicherheit.

Die Seminare werden in der Regel im 2-jährigen Abstand angeboten. Sie setzen im Allgemeinen Grundkenntnisse auf dem behandelten Spezialgebiet voraus.

 

 

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Neue Lasersensoren für den militärischen und sicherheitsrelevanten Einsatz


Das Seminar vermittelt vertiefende Einblicke in die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten moderner Lasersensoren und Laserradar-Verfahren. Es wird die Funktionsweise verschiedener Sensorkonzepte erläutert und deren Potenzial für den militärischen und sicherheitsrelevanten Einsatz (Überwachung, Aufklärung, Zielerkennung und Navigation) aufgezeigt. Diskutiert werden eine Vielzahl von Anwendungen, wie z.B. Hinderniswarnung für Hubschrauber, Minendetektion, nichtkooperative Freund-Feind-Erkennung, Diskriminierung von Attrappen, Änderungs- und Bedrohungsanalyse oder Unterwasserüberwachung.
Auch der Schutz vor möglichen Bedrohungen und Gefahren ist Gegenstand aktueller Untersuchungen. Vorgestellt werden aktive Schutzverfahren, u.a. aus den Bereichen Objektschutz und Optronische Gegenmaßnahmen, sowie passive Schutzkonzepte gegen Laserstrahlung.
Weiterhin werden neue Sensorkonzepte, die auf den besonderen Eigenschaften von Lichtquanten oder ultrakurzen Laserpulsen basieren (z.B. Ferndetektion von biologischen und chemischen Schadstoffen, Quantentechnologische Bildgebungsverfahren) vorgestellt und erläutert.
Das Seminar beinhaltet zusätzlich die praktische Vorführung von neuartigen optronischen Sensorsystemen und -Konzepten aus den jeweiligen Themenbereichen in den Forschungslabors des Fraunhofer IOSB.

Seminarnummer
21SE-1.04
Zeitraum
15.06.21 - 17.06.21
Veranstaltungsort
Ettlingen
Gebühr
1495,00 €
Wissenschaftlicher Leiter
Dr. Gregor Anstett



Reihenleiter

Dr. Ing. Friedrich Leopold, Deutsch-Französisches Forschungsinstitut (ISL), Saint-Louis

Ihre Ansprechpartnerin

Jutta Willsch: T: 08153 / 88 11 98-12, jutta.willsch[at]ccg-ev.de

Carl-Cranz-Gesellschaft e.V.

Argelsrieder Feld 11 (Gebäude TE01)
82234 Weßling / Oberpfaffenhofen
T: 08153 / 88 11 98-0
F: 08153 / 88 11 98-19
E: ccg [at] ccg-ev.de

Seminarkatalog 2021

Unsere neuen und aktualisierten Seminare basieren auf zukunftsträchtigen Technologien und Entwicklungen.
 

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