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Zukünftige Sensorik: Systeme und Anwendungen

Seminarkode: SE 2.31


Termin

21.05. - 24.05.2012

Seminarort

Ulm

Fachliche Leitung

Dr.-Ing. W. Holpp, EADS Deutschland GmbH, Ulm

Seminarinhalte

Die steigende Zahl zukünftiger Anwendungen und Einsatzgebiete von militärischer, ziviler und wissenschaftlicher Sensorik macht hoch entwickelte Systeme im gesamten Bereich des elektromagnetischen Spektrums erforderlich. Ein Schwerpunkt liegt auf Radarsensoren für Aufklärungszwecke von Satelliten, Flugzeugen, Schiffen und von mobilen Bodenstationen aus. SAR (Synthetisches Apertur Radar), passive und bistatische Radarsysteme bieten hier ein immenses Zukunftspotential. Sie basieren auf modernster Mikrowellentechnologie und extrem schneller Signal- und Datenverarbeitung. Aktive phasengesteuerte Antennen (AESA, Active Electronically Steered Array) verleihen solchen Systemen einen hohen Grad an operativer Flexibilität. Radarzielsuchköpfe für Flugkörper sehen sich, neben der Forderung an ihre Detektionsleistung, enormen Herausforderungen bezüglich Miniaturisierung und hoher mechanischer Belastbarkeit ausgesetzt. Passive Radiometrie schließlich bietet die Möglichkeit "stiller" Fernerkundung.
Neben Radar stellen sich Laser- und Infrarot-Systeme den Anforderungen der Zukunft. Auch im Bereich der Optronik wird zukünftig ein weiter Bereich von Aufklärungsmissionen durch hoch entwickelte Sensoren und Verfahren der Bildverarbeitung abgedeckt werden.
Der Übergang einer steigenden Anzahl luftgestützter Missionen von bemannten auf unbemannte Plattformen (UAV, Unmanned Aerial Vehicle) erfordert eine Vielzahl von Sensoren, die an diese neuen Umgebungsbedingungen angepasst sind. Diese Systeme müssen sich durch einen hohen Grad an Miniaturisierung und autonome Funktion, im besonderen Fall durch "künstliche Intelligenz" auszeichnen. Als Beispiel aus dem zivilen Bereich sind zukünftige Automobile zu erwähnen, in denen eine Vielzahl von Sensoren für den höchstmöglichen Grad an Verkehrssicherheit sorgt.
Das Seminar bietet Entwicklungsingenieuren sowie Anwendern einen querschnittlichen Einblick in Technologie und Fähigkeiten zukünftiger Sensorik, die einem immer weiter zunehmenden Umfang von Aufgaben gerecht werden muss.

Seminargebühr

€ 1.710,-- (USt-frei)

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